Was läuft noch?
17:15 h / Filmladen

Fara ad synda - Schwimmen gehen

18:00 h / BALi Kinos

Über Sätze

19:30 h / Filmladen

Kümmel baut

20:00 h / BALi Kinos

Finale

21:45 h / Filmladen

The Good Life

Am langen Ende des Lebens

Sonntag 13.11.2011 / 16:00 h / BALi Kinos

Die Statistiken sagen, dass wir immer älter werden. Sind wir darauf vorbereitet? Dass das Leben länger wird, heißt ja vor allem, dass sich das Altern dehnt. Für manche ist das ein Segen, für andere eine Last. Für Angehörige, Freunde und Liebende bedeutet es oft eine große Herausforderung. Dieses Programm zeigt Situationen des Alterns, Gesten der Sorge und der Zuneigung, aber auch Momente der Angst und der Verzweiflung. Dahinter steht oft die Frage nach dem Sinn des Lebens, die auch zu einer Frage nach dem Sinn des Todes geworden ist.


Die Namenlosen

Die Namenlosen

Hirnchirurgie rettet Leben, jeden Tag wohl hundertfach. Aber eine Garantie gibt es für die Patienten nicht. Wer sich in die Hände eines Arztes begibt, lässt sich fallen und stößt dabei an die Grenzen der Selbstbestimmung, die doch das Wesen einer „Person“ ausmacht. In diesem Film beschreiben Menschen, was die Angst in ihnen macht, die Angst vor der Narkose und vor dem Eingriff, die Angst davor, zum Objekt zu werden.


FINI

Fini

Für Fini ist jeder Morgen ein Neuanfang. Nicht etwa, weil er sich wie neugeboren fühlt, sondern weil er sich an kaum etwas erinnert. Fini leidet an Alzheimer, wobei „leiden“ wohl nicht das richtige Wort ist, denn was Fini nicht vergessen zu haben scheint, ist sein Humor. Mit vagen Erinnerungen, skeptischem Blick und bissiger Komik navigiert er durch den Tag und sein Enkel folgt ihm mit der Kamera.


The Corridor

The Corridor

In einem Altersheim in Südengland setzen Therapeuten Esel ein, um schwindende Erinnerungen und Lebensfreude der Alternden zurückzuholen. Was für Sarah Vanagt als Dokumentation einer unkonventionellen Memotherapie begann, hat sich zu einem kurzen Video von haptischer Intensität verdichtet. Ein fragendes Vortasten in einen Bereich ohne Worte.


Thats Life 2

Takie zycie

Ein Mann pflegt seine gebrechliche Mutter. Zwischen den beiden hat sich eine eigene Sprache aus Gesten und Worten entwickelt. Man spürt die Liebe zwischen ihnen, aber man ahnt auch die Verzweiflung des Mannes darüber, nicht nur das Leben der Mutter dahingehen zu sehen, sondern auch sein eigenes. Er fühlt sich im Stich gelassen von den Verwandten, die in der Stadt leben und ihn aus der Ferne für sein „Opfer“ bewundern. Die Fäden spannen sich, als Bruder, Schwägerin und Söhne zu Besuch kommen.